"Man reist ja nicht um anzukommen, sondern um zu reisen." Johann Wolfgang von Goethe

Red Canyon

Im Süden Israels, ungefähr 20 Kilometer der Küstenstadt Eilat und weniger als 2 Km vom Grenzzaun zur ägyptischen Halbinsel Sinai entfernt, befindet sich der „Red Canyon“. Von der Fernstraße 12 zeigen Wegweiser zum „Red Canyon“, danach links abbiegen, die Schotterstraße entlang bis zum Parkplatz. Dieser ist kostenlos, genauso wie die Besichtigung des „Red Canyons“.

Festes Schuhwerk und Bereitschaft zu Klettern sollte jeder dabei haben. Den Schwierigkeitsgrad würde ich mit dem Klettern auf einer handelsüblichen Leiter vergleichen. Der „Red Canyon“ ist Naturschutzgebiet, was (zur Erinnerung) bedeutet, dass nicht gecampt werden darf, kein Müll hinterlassen werden darf (macht man auch außerhalb von Naturschutzgebieten nicht!), kein offenes Feuer erlaubt ist und Tiere und Pflanzen respektiert werden.  Bei Regenwetter herrscht Rutschgefahr und deswegen sollte dann der Ausflug verschoben werden. Aber so oft regnet es in dieser Region mit diesem Wüstenklima nicht. An einigen Wegstellen kann es schon so eng werden, dass nur eine Person alleine durchkommt. Gänsemarsch. An wenigen Stellen sind Eisenhalterungen im Gestein befestigt und ermöglichen so das Weiterkommen an diesen Stellen. Wer auf eine Leiter klettern kann, wird auch diese Stellen problemlos schaffen. Aus Sicherheitsgründen ist der Besuch nur bei Tageslicht gestattet, was zu gleich den Vorteil hat, dass man bei dieser Wanderung die rötlichen Farbtöne intensiver wahrnehmen kann. In der Dunkelheit sieht man bekanntlich nicht viel, bis gar nichts.  Einige Weger dieser Schlucht erinnern an die Felsenstadt Petra, welche etwas mehr als 100 Km entfernt ist.  

Der „Red Canyon“ ist ungefähr 200 Meter lang und benötig ca. 1 Stunde touristische Aufmerksamkeit.